Abschied Pfarrer Huben 2017

„Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein …“ so schreibt Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“ und so will ich mich nun auch mit dieser letzten Seite 2 als Pastor an St. Severin von Ihnen verabschieden.

Fast 9 1/2 Jahre habe ich Ihr Pastor sein dürfen und das macht mich zuallererst einmal von Herzen dankbar. Am 02.03.2008 wurde ich in einem festlichen Gottesdienst in mein Amt eingeführt, um dann schon bald mit Ihnen den Weg in die Fusion der 3 selbstständigen Pfarreien St. Barbara, St. Apollonia und St. Severin zu planen und zu gestalten. Auch die Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Josef und Fronleichnam im Ostviertel haben wir verstärkt, um der neuen GdG Aachen-Ost/Eilendorf eine Gestalt zu geben. Vieles ist noch geschehen in den Jahren, ich kann das nicht alles aufzählen. Ich möchte danken,

-den pastoralen Mitarbeiterinnen und den Mitbrüdern im pastoralen Dienst, Pfr. Johnsen von der evangelischen Gemeinde, alle, die mir über die Jahre hinweg gezeigt haben, wie wichtig und schön es ist, miteinander die frohe Botschaft Jesu in die Gemeinden hineinzutragen. Ich danke für alles vertraute, wertschätzende und geschwisterliche Miteinander und alle Stärkung in Leben und Glauben in einem tollen Team!

-den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Pfarrei, die immer „alles am Laufen gehalten haben“. In Verwaltung und Pfarrbüro, in der Kirche und an der Orgel, bei der Reinigung und Hausmeistertätigkeit, überall habe ich ein hohes Maß an Kompetenz, Verlässlichkeit und Menschenfreundlichkeit erfahren dürfen das ist ein wahrer Schatz von St. Severin.

-den Mitgliedern unserer Gremien, die viel Mitverantwortung getragen haben und in hoher Selbstständigkeit die Verwaltung und pastorale Gestaltung unserer Gemeinden in Verantwortung wahrgenommen haben. Ich habe ein gutes Gefühl für die Zukunft dieser Pfarrei.

-denen, die sich in unseren Gemeinden in den verschiedensten Gruppen und Gemeinschaften einbringen, um die Sache Jesu in Wort und Tat weiterzuleben. St. Severin ist eine lebendige Gemeinde, und sound nur so wird die Kirche in Eilendorf und Rothe Erde lebendig bleiben.

-den Jugendlichen, die mir immer besonders wichtig waren. Es tat gut, euch ein Stück des Lebensweges begleiten zu können und zuzusehen, wie ihr euch entwickelt, wie ihr zusehends Verantwortung übernommen und euch für die Gemeinde eingesetzt habt. Wohl der Pfarrei, die solche Jugendlichen hat denn sie hat Zukunft!

-denen, die mir so manches Mal Mut gemacht haben, wenn ich nicht wusste, was ich tun sollte, die mir ein gutes Wort gesagt haben und Zuspruch gegeben haben.

-allen in Eilendorf und Rothe Erde, die mich ertragen haben. Die mit mir und meiner Art vielleicht nicht so viel anfangen konnten und die ich verletzt habe. Wenn das so gewesen ist, bitte ich um Nachsicht und Verzeihung meine Absicht war das nie.

-allen, die sich unter den o.g. Punkten nicht finden allen hier in Eilendorf und Rothe Erde sage ich ein Wort:

     DANKE!!!!!

Persönlich nehme ich Abschied mit der Dankmesse der Kommunionkinder am Sonntag, dem 28. Mai 2017 um 10.15 Uhr in St. Severin. Seien sie hierzu herzlich eingeladen.

Bis zur Einführung von Pfr. Puls am 18. Juni 2017 wird unser GdGLeiter Pfr. Markus Frohn vorübergehend die Leitung der Pfarrei übernehmen; dafür sei auch ihm herzlich gedankt.

Enden möchte ich mit einem „Vergelt ́s Gott“ und dem schönen alten irischen Segenswunsch:

„Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in eurem Rücken sein. Sanft falle Regen auf Eure Felder und warm auf euer Gesicht der Sonnenschein. Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott euch fest in seiner Hand.“

Ihr Pastor

Gregor Huben